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Bern Geschichte

Stadt Bern von 1870-1920

Aus der Stadt, die von der ummauerten Aarehalbinsel aus uneingeschränkt über Land und Leute im alten Staate Bern herrschte, entwickelte sich im Verlauf des 19. Jahrhunderts ein schweizerisches Zentrum mit Öffnung zur Welt. Die kleine Schar bevorrechteter Patrizierfamilien musste zunächst die Staatsgeschäfte an den liberalen Kanton abtreten; später lösten auch in der Stadt die fortschrittlichen Kräfte die konservativen Stadtväter ab.

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Bern - Bildnis einer Stadt

Der Aaregletscher hat die Landschaft modelliert, sein Kind, die Aare, zeichnete die Linien und Schleifen hinein, formte die Halbinseln, auf deren einer die Stadt Bern sich erhebt. Wohl ist ihr Untergrund kein Felsenkern, wie es die Poesie des Reimwortes auf ihren Namen wegen gerne haben möchte, ist nur Gletscherschutt und Geschiebe, ragt aber deswegen nicht minder steil und beherrschend aus dem Flusstal auf, vierzig und mehr Meter über den Spiegel der Aare, ein stolzer Sitz für eine Stadt, wie ihn sonst nur Burgen haben, und der in der Schweiz nur demjenigen von Freiburg, der zähringischen Schwesterstadt im Uechtland, zu vergleichen ist.

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Bern - Die Bundesstadt

Schönheitsbegriffe ändern sich; bevor Haller und Rousseau den Glanz der Alpen entdeckten, schienen unsern Vorfahren im 18. Jahrhundert die heute bewunderten Schneeberge ein schreckhaftes Eisgebirge, und der junge Patrizier, der sich gesellschaftlich vergangen hatte, wurde mit einer mehrmonatigen Verbannung nach Grindelwald oder Adelboden bestraft.

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Bern Bümpliz - Geschichte

Im Mittelalter lag Bümpliz im französisch-deutschen Grenzraum zwischen Saane, Aare und Reuss. Im politischen Spannungsfeld zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich kam ihm die Stellung eines nordöstlichen Vorpostens des Königreichs Burgund zu. Der burgundische Königshof befand sich an der Stelle des heutigen Alten Schlosses. Darin residierten später burgerliche Familien aus Bern als Herren zu Bümpliz. Neben Schloss und Kirche bildeten ein Wirtshaus, kleinere Gewerbebetriebe wie Mühle, Säge, und Schmiede sowie einige Bauernhäuser den Kern des Dorfes entlang dem Stadtbach im Westen Berns.

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Vom Alten Bern

Bern - von jeher Symbol der Kraft, des Mutes, der Ausdauer und Bedächtigkeit, gemeinhin Begriff eidgenössischer Politik und Verwaltung, Zentrum der Diplomatie! Vergisst man darob nicht gar zu leicht das Stadtgebilde selbst? Die Stadt Bern - Goethe nennt sie die schönste - ist in ihrer Geschlossenheit ein Kunstwerk. Das alte Bern der Lauben, breiten Gassen und Brunnen hat in Michael Stettler und Hermann von Fischer Söhne gefunden, die erfüllt von der Liebe zur Stadt ihrer Vorfahren, seine Schönheiten und Reize schauen, schildern und verteidigen.

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Die Stadt Bern im 19. Jahrhundert

Noch um die Mitte des 19. Jahrhunderts war die spätmittelalterliche Grundstruktur der Stadt Bern intakt. Zwischen 1500 und 1800 hatte sich zwar die Bevölkerung der Stadt verdoppelt, so dass zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit einer Einwohnerzahl von 12000 gerechnet werden kann, die Zahl der Häuser aber war nur geringfügig gestiegen. Im ausgehenden 18. Jahrhundert wird die Zahl der Häuser in der Stadt Bern mit 1100 angegeben.

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Die Entstehung der Einwohnergemeinde

1831 begann für Bern eine neue politische Ära. Der Stadtstaat wurde aufgelöst, die patrizische Regierung dankte ab. Der Stadtregierung, deren Herrschaft nun auf das Stadtgebiet beschränkt wurde, stand die neue Kantonsregierung gegenüber. Während diese von jungen, liberal gesinnten Kräften geführt wurde, lag jene nach wie vor in den Händen der Patrizier und konservativen Burger, die zumindest hier ihre bisherige Vormachtstellung nicht preisgeben wollten. Dieser Gegensatz zwischen dem liberalen Kanton und der konservativen Stadt dominierte die politische Entwicklung bis in die späten 1880er Jahre.

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Campagnen - Berner Landhäuser

Zur «Campagne» gehört, wie das Wort für diese Sitze sagt, die Einbettung in die Landschaft. An den Bauten des 18. Jahrhunderts fallen nicht nur die hohen Flügeltüren im Erdgeschoss anstelle von Fenstern auf, charakteristischer noch ist der Anbau, das «Peristyl», der offene Gartensaal, in dem ein Leben halb im Freien geführt werden kann. Davor der Lustgarten, oft mit Gartenarchitektur nach französischem Vorbild, mit Terrassen, Statuen, Buchsbordüren, mit Springbrunnen, Weiher und Teich. An der Eingangsseite führt das Portal - zwischen Pfeilern, die Vasen krönen, ein goldverziertes geschmiedetes Tor - in den Hof, unter Bäumen hindurch und an Brunnen vorbei. Eine Allee führt zum Haus, etwa beim Schloss Holligen, öfters ist sie auch abseits zu reinem Lustwandeln gepflanzt, im Mont beim Burgernziel, im Oberried bei Belp; herrliche Alleen, wie sie auch die Regierung als Zufahrtsstrassen zur Stadt angelegt, die Muriallee, die Bolligen- und die Papiermühleallee.

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Die Republik Bern
Im Verlauf des Spätmittelalters hatte die Stadt Bern ein umfangreiches Territorium erworben. Durch Kauf, Erbschaft und Eroberung war es ihr gelungen, zum wichtigsten Machtfaktor im westlichen Mittelland zwischen dem Aargau und dem Genfersee zu werden. In seinen Kämpfen gegen Habsburg, Burgund und Savoyen konnte Bern die konkurrierenden Territorialherren verdrängen. Bern bildete so in der frühen Neuzeit den grössten Stadtstaat nördlich der Alpen.

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Hebammenschule Bern - Geschichte
Neben den Hebammenordnungen erschienen im 16. Jahrhundert die ersten Lehrbücher. Bis zur Gründung einer bernischen Ausbildungsstätte war es jedoch noch ein weiter Weg. Im Laufe des 18. Jahrhunderts vollzog sich der Wandel vom Hebammenamt zum traditionellen Beruf, für den eine spezifische Ausbildung mit Diplomabschluss erforderlich war. Die erste bernische Hebammenschule, untergebracht im Inselspital, öffnete im Jahr 1781 ihre Tore. Nach sechs Jahren Probezeit wurde die Schule wieder geschlossen.

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Bernische Architektur des 18. Jahrhunderts
Zur Stadtverschönerung in Bern - Idee und Wirklichkeit


«Es ist diese Stadt eine von den schönsten und säubersten Städten nicht nur des Schweitzerlands, sondern weit und breit, mit schönen hohen Häusern von gantzen Steinen erbauet, ausser zu oberst und zu unterst in der Stadt und in einigen wenigen Neben Gassen, da noch ziemlich schlechte Häuser stehen; Der Boden der gantzen Stadt ist mit Kieselsteinen durch und durch besetzt, welches Werk Anno 1399 angefangen worden.» (Gruner, Deliciae Urbis Bernae, 1732)

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Bernische Architektur des 18. Jahrhunderts
Die Bernische Gesellschaft des 18. Jahrhunderts und ihre Bauten


Der Rahmen, in welchem sich die bernische Gesellschaft bewegt, ist umgrenzt durch geographische und politische Gegebenheiten. Die Republik Bern umfasst seit 1536 endgültig den westlichen Teil der Schweiz zwischen dem Unteraargau, der Innerschweiz und dem Genfersee. Nördlich liegen die Grenzen am Bielersee und am Jurafuss, südlich auf den Bergkämmen des Berner Oberlands. Wirtschaftlich dominiert im alpinen und voralpinen Bereich die Graswirtschaft mit ihrem Käse- und Viehexport. Im Oberland entwickelt sich in der zweiten Jahrhunderthälfte der Tourismus, die «Fremdenindustrie». Das Mittelland ist Getreideland. Rebbau findet sich überall, wo es die Sonnenlage erlaubt. Bern verfügt auch über die einzigen Salzquellen in der Schweiz: in Bevieux in der Landvogtei Aigle.

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Spitäler und Spitalwesen im Bern des 18. Jahrhunderts
Ein Spital war für jede Stadt des 18. Jahrhunderts neben dem Rathaus und den Kirchen ein bedeutender Repräsentationsbau. Es stellte die Wohlfahrt des Staates, dessen Sorge um die Armen zur Schau. Die Schweizer Spitäler waren bis um 1800 in erster Linie Fürsorgeinstitutionen für die Armen, Anstalten zur Verpflegung und Versorgung von Hilfsbedürftigen aller Art. Wenn in Krisenzeiten ein Fünftel bis zur Hälfte der Bevölkerung armengenössig wurde, lebten viele Einheimische - vorwiegend Frauen und Kinder - als «Hausarme» von den Unterstützungen des Spitals. Es verteilte «Mus», Brot, Kleider, Schuhe und Geld für den Hauszins. Das Spital nahm im allgemeinen alle Armen auf, ausser Leuten mit ansteckenden Krankheiten, arbeitsfähige Bettler und Dirnen. Man kann zwei Hauptgruppen von Bedürftigen unterscheiden: die Einheimischen, die sich länger im Spital befanden, und die Auswärtigen als «Kurzaufenthalter».

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Bern - Freimaurerei - Freimaurer

In der Schweiz gründete der Engländer Lord Georges Hamilton bereits 1736 eine Loge mit dem Namen «La Société du Parfait Contentement». Die politische Obrigkeit Genfs war gegenüber dieser Neugründung sehr skeptisch und stellte bereits 1744 den Beitritt zu einer Loge unter Strafe. Mittlerweile gab es schon sechs Logen in der Rhonestadt. Von Genf aus gründeten die Freimaurer weitere Logen in anderen Schweizer Städten: Lausanne 1739 («La Parfaite Union des Etrangers»), Neuenburg 1743 («Les Trois Etoiles Flamboyantes»), Basel 1744, Freiburg 1761, Le Locle 1774, Zürich 1771 («Modestia cum Libertate»), Bern 1798. Diese Berner Loge entstand durch Initiative von aus Frankreich zurückkehrenden Offizieren.

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Bern eine Hafenstadt?
Die Aare war ein bedeutender Handelsweg der Stadt Bern zu einer Zeit, als der Transport ­ vor allem schwerer Massengüter wie Wein, Getreide oder Salz ­ auf den schlechten Strassen mühselig war. Nach der Eroberung der Waadt wurden auch die Juraseen und ihre Verbindungen mit der Aare, nämlich Broye und Zihl, wichtige Teile des Netzes von bernischen Wasserwegen. Noch im zweiten Halbjahr 1825 legten in der Matte etwa 620 Schiffe an, beladen mit 5700 Tonnen Fracht und 6200 Passagieren. Heute brauchen wir hierzulande Wasserfahrzeuge fast nur noch zum Vergnügen. Die Gesellschaft zu Schiffleuten besteht trotz dem Untergang ihres Gewerbes aber immer noch.

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Erbarmungslose Justiz im Alten Bern

Verbrecher erlitten, je nach ihrer Tat, einen unterschiedlichen, vom Gesetzgeber bewusst qualvoll herbeigeführten Tod: Juden, die häufig der Brunnenvergiftung bezichtigt wurden, starben auf dem Scheiterhaufen, Diebe wurden gehängt, Mörder gerädert und gevierteilt, Weibspersonen ertränkt oder bei Kindstötung enthauptet. Gefangenschaft war für diese Täter nicht vorgesehen; damit ergaben sich auch keine Kosten für lebenslange Verwahrung... Todesurteile und Hinrichtungen erfolgten öffentlich, weil sich die Obrigkeit davon eine abschreckende Wirkung versprach. Sie wurden denn auch meist auf den Markttag angesetzt, wo viel Landvolk die Stadt besuchte. Gelegenheit, Hinrichtungen beizuwohnen, bot sich reichlich: Im Jahr, als das Schallenhaus den Betrieb aufnahm, wurden allein in den ersten drei Monaten 13 Personen zum Tode verurteilt, davon am 4. März gleich vier! Die meisten dieser Verurteilungen wurden übrigens wegen Hexerei ausgesprochen, was beweist, dass auch das reformierte Bern vor Hexenglauben nicht gefeit war.

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Berner Brauereien

Kleine Rückschau auf die einst zahlreichen Braustätten in der Region Bern. Mit dem Konzentrationsprozess im schweizerischen Braugewerbe, der seit Ende der 60er-Jahre unter massgeblicher Beteiligung von Feldschlösschen andauert, verschwanden neben kleinen und mittelgrossen Braustätten der Berner Region auch mehrere Betriebe, die in Bern zwar bekannt waren, ihren Standort aber weiter weg hatten.

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Bernisches Münzwesen

Die letzte Periode des bernischen Münzwesens stand ganz im Zeichen der neuen Münzstätte und von deren Vorsteher, Christian Fueter (1752 bis 1844). Änderungen im französischen Währungssystem nötigten Bern, die eigene Tarifierung entsprechend anzupassen. Dabei führte ein plötzliches Ereignis die jahrelangen gründlichen Beratungen zu einem jähen Ende: Die alte Münzstätte brannte 1787 ab. Die neue wurde 1793, sogleich mit intensiver Prägetätigkeit, eröffnet. In der Zwischenzeit hatte Solothurn ausgeholfen. Mit der Errichtung der neuen, modernen Münzstätte wurde der Pariser Architekt Antoine beauftragt, zum neuen Münzmeister Christian Fueter vorgesehen, der auf sein verantwortungsvolles Amt auch systematisch vorbereitet, schliesslich 1793 eingesetzt und vereidigt wurde.

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Die alte und die neue Eidg. Münzstätte in Bern
Eidgenössische Münzstätten



Bern - Weltkulturerbe der UNESCO

Bern wurde anlässlich der Sitzung des Welterbekomitees vom 5. bis 9. Dezember 1983 in Florenz (Italien) in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

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Kanton Bern - Geschichte

Seit 1353 Ort der Eidgenossenschaft bzw. Kanton der Helvetischen Republik (1798-1803). Amtliche Umschreibung: Kanton und Stand der Schweiz. Eidgenossenschaft. Alte Staatsbezeichnungen: bis 1798 und 1815-31 Stadt und Republik, 1798-1815 Kanton, 1831-46 Republik, ab 1846 Kanton. Franz. Berne, ital. und rätorom. Berna. Amtssprachen sind Deutsch und Französisch, Hauptort die Stadt Bern.

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Bernische Drucker und Buchbinder

Bern kam sehr spät zur ersten Buchdruckerei: 1537 richtete Matthias Apiarius an der Brunngasse seine Werkstatt ein. Mit seinen Söhnen Samuel und Siegfried betrieb er Druckerei und Buchbinderei. Zeitweise beschäftigte er weitere Buchdrucker- und Buchbindergesellen. Das Verzierungsmaterial für Einbände, das in seiner Werkstatt benutzt wurde, stammte teilweise noch aus seiner Basler Zeit. Um 1540 überliessen ihm die beiden Buchbinder Hans Leman und Johannes Chym ihre Stempel und Rollen. Von seinen Söhnen sind Rollen bekannt, eine mit 1548 datierte von Samuel und eine mit 1554 datierte wohl von Siegfried. Später wurde das «Apiarius-Material» von den Nachfolgern Ulmann und Stuber weiter verwendet.

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